13. Mai 1910 geboren in Linz (Vater Eisenbahner, Mutter Hausfrau)
Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei den Professoren Wilhelm Dachauer und Ferdinand Andri
1937 Beteiligung an der Ausstellung „Österreichische Kunst der Gegenwart“ in der ehemaligen Südbahnhalle in Linz;
Zuerkennung des Staatspreises
1938 Atelierbrand (am Dürnberg bei Ottensheim): Vernichtung aller Jugendarbeiten – mit Ausnahme einiger ausgelagerter Arbeiten – damit wurde die künstlerische Entwicklung unterbrochen
1940 Einberufung zur Wehrmacht
1941 Heirat mit Beatrix Weißgärber
1945 Flucht vor der amerikanischen Gefangenschaft
ab 1946 unterschiedliche künstlerische Experimente
1946 und 1947 Zuerkennung von Staatspreisen
1955 Nachhaltige Auseinandersetzung mit Pablo Picasso;
Hinwendung zum analytischen Kubismus unter Beibehaltung des Gegenständlichen
1956 Großauftrag im Stift Engelszell: Freskierung der Langhauswölbung „Die neun Engelchöre“
1958 Verleihung des Professoren-Titels; erste Italienreise (Toskana); Fresko im Linzer Landestheater „Mythos von Orpheus“
1961 Spanienreise: Auseinandersetzung mit der maurischen Kultur und mit der historischen Persönlichkeit Karls V.
1965 Freskierung der von Fritz Goffitzer erbauten Linzer Synagoge: „Die zwölf Stämme Israels“
1983 Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse; Zahlreiche Preise bei Ausschreibungen;
Eröffnung der Fritz-Fröhlich-Sammlung im Stift Wilhering
1989 Alfred-Kubin-Preis des Landes Oberösterreich
1993 bis 1995 Arbeiten am Deckenfresko im Festsaal des Stiftes Wilhering „Das Narrenschiff“
1995 Goldene Kulturmedaille des Landes Oberösterreich
2000 Große Retrospektive im Linzer Stadtmuseum Nordico
19. November 2001 Fritz Fröhlich stirbt während einer Notoperation nach einem Sturz in Linz
Selbstporträt, 1935, Öl auf Leinwand, 80 x 64 cm
Stift Wilhering, Fritz-Fröhlich-Sammlung
Fritz Fröhlich, 1995
Foto: Anton Kehrer